Geschichtsverein lädt am 10. Sept. ein

Zwangsarbeiterlager während des Nationalsozialismus in Eving

Anfang dieses Jahres jährte sich zum 85. Mal die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Damit beginnt das schwärzeste Kapitel in der jüngsten deutschen Geschichte. Mit dieser Zeit beschäftigt sich auch der Evinger Geschichtsverein in diesem Jahr.

Auf unserem nächsten Geschichtstreff werden wir uns mit den Lagern für Zwangsarbeiter in Eving beschäftigen. Termin und Ort: Montag, den 10. September 2018, um 18.30 Uhr in der Evinger Geschichtswerkstatt im 1. Stock des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes, Nollendorfplatz 2.

Sachkundiger Referent ist Dr. Stefan Mühlhofer, Leiter des Dortmunder Stadtarchivs und Mitautor des „Deutschen Historischen Städteatlas Nr. 5, Dortmund“. Dieses umfangreiche Werk ist im letzten Jahr erschienen. Ein großer Abschnitt befasst sich mit dem Nationalsozialismus, u.a. auch mit den Zwangsarbeiterlagern in Eving. Im Flyer „Stolpersteine – Wege zur Versöhnung“ aus der Reihe „Wege im Stadtbezirk Eving“ des Stadtbezirksmarketing von 2009 sind 14 Lager mit ca. 4000 Insassen verzeichnet. Dr. Mühlhofer wird uns mit den neuesten Erkenntnissen vertraut machen.

Alle ernsthaft Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Achtung: wg. Bauarbeiten ist zurzeit das Wohlfahrtsgebäude/Terasse nicht barrierefrei zugänglich